FBG besucht Freizeitbad Birstein



Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) fand sich in der vergangenen Woche zu einer Besichtigung und Bestandsanalyse im Freizeitbad ein. Dabei wurden sie von den Schwimmmeistern Lilo Massaro und Erwin Schneider nicht nur begleitet, sondern auch über die Technik, notwendige Maßnahmen und die allgemeine Attraktivität des Bades ausführlich informiert. Dieser Termin war aus Sicht der FBG notwendig geworden, da sich im IKEK-Prozess herausstelle, dass es für einige Themenschwerpunkte rund um das Freizeitbad keine oder nur geringe Förderungsmöglichkeiten gibt. Hierzu hatte Dieter Buchholz in seiner Funktion als Vertreter der Bürgerschaft im Lenkungskreis IKEK einen Antrag als Startprojekt gestellt.

Beim Rundgang über das Freigelände und im Gebäude fanden sich schnell augenscheinliche Ansätze für notwendige Sanierungsmaßnahmen. Dabei wurde beispielsweise der Beckenumlauf angesprochen, der jedes Jahr mit einem enormen personellen Aufwand instand gesetzt werden muss. Hier kann beispielsweise ein Edelstahlumlauf dauerhafte Abhilfe schaffen. Eine mögliche Umsetzung bedarf allerdings noch einer exakten Überprüfung hinsichtlich technischer und finanzieller Machbarkeit.

Die Heizungsanlage ist seit Bestehen des Bades noch nicht erneuert worden. Die Warmwasseraufbereitung für die Duschen erfolgt derzeit in den Nutzungsmonaten über eine Ölheizung. Diese Wärmeleistung könnte über eine Vakuumröhrenheizung wesentlich kostengünstiger und auch umweltfreundlicher erzeugt werden. Die unbenutzte Dachfläche stünde dafür zur Verfügung. Bei entsprechender Auslegung dieser Technik könnte diese als zusätzliche Wärmequelle zur Wassererwärmung beitragen, was Kosteneinsparungen bringen kann.

Die Dosierstation wird im Augenblick manuell bedient, was nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entspricht.

Im Außenbereich liegt den Schwimmmeister das Kinderbecken sehr an Herzen. Dieses Kinderbecken stammt ebenfalls aus dem Jahr der Baderöffnung 1990 und ist ebenfalls nicht mehr zeitgemäß. Ein neues Kinderbecken sollte von allen Zugangsseiten ohne Stufen erreichbar sein und sich auf einer Ebene befinden, was zurzeit nicht der Fall ist, auch die Stufen und Abgrenzungssteine sind heutzutage eher ein Hindernis als ein Vorteil. Eine Kinderdusche im Bereich der Kinderbecken sei heutzutage ein Muss, um den Nachwuchsschwimmern auch das notwendige Hygieneverhalten schon in jungen Jahren beizubringen. Sehr wünschenswert wäre auch in diesem Zusammenhang eine Markise statt des momentan vorhandenen Sonnensegels, welches Tag und Nacht in den Sommermonaten aufgespannt ist, was aber den Kleinkinderbereich stark abkühlen lässt, wenn die Sonne mal nicht so stark scheint. Entsprechende Mittel wurden bereits in den Haushalt der Gemeinde eingestellt. Eine Überprüfung, ob stattdessen die IKEK-Fördertöpfe angezapft werden können, erscheint sinnvoll.

Die FBGler mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Peter Blümöhr an der Spitze waren sich schnell darüber einig, dass die beliebte Freizeiteinrichtung wirtschaftlich und attraktiv für die Zukunft erhalten bleibt. Es wird allerdings auch die Notwendigkeit eines Gesamtkonzepts gesehen. Diese Zielsetzungen werden die Freien Bürger zukünftig in den Gemeindegremien untermauern bzw. voranbringen. Zum Abschluss des Rundganges bedankte sich die FBG bei Herrn Massaro und Herrn Scheider für die Einblicke hinter die Kulissen des Schwimmbades.
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