Die Kommunalwahl im Blickpunkt

Vorsitzender Hans Dieter Eitel berichtete, dass in der vergangenen Legislaturperiode durchschnittlich sechs Sitzungen der Fraktion sowie sechs Gemeindevertretersit¬zungen abgehalten wurden. Als herausragende Themen bezeichnete Eitel die Einführung der Doppik sowie die Windkraft und das damit verbundene, momentan gestörte Verhältnis zwischen dem fürstlichen Haus und der Gemeinde. Eine ver¬tragliche Regelung der von der Gemeinde genutzten Flächen sei in der Schwebe. In seiner Funktion als Ortvorsteher in¬formierte Eitel bezüglich momentaner Baumaßnahmen, der Nutzung des Schlossparkes und der gewünschten Umset¬zung des Rondells am Ortseingang von Wächtersbach her. Fraktionsvorsitzender Heiner Kauck erläuterte die schwierige Situation der Gemeindefinanzen. Er ging auf den Kanalbau „Alte Siedlung" sowie in Hettersroth, das einst umstrittene Projekt Feuerwehrgerätehaus in Birstein, diverse Fahrzeugbeschaffungen für die Brandschützer, den Anbau mit der Toilettenanlage an das Bürgerzentrum sowie die Schwierigkeiten beim Verkauf der Bauplätze am „Sotzbacher Hang" ein. „Das eine oder andere konnte bewegt werden", konstatierte er. Finanziell stehe Birstein alles andere als gut da. Nicht weil die Gemeinde schlecht gewirtschaftet habe, sondern weil die Schlüsselzuweisungen und Gewerbeeinnahmen immer weiter zurückgingen, so Kauck. „Trotz allem haben wir in Birstein eine gute Entwicklung hinter uns gebracht", meinte er. Die Bevölkerungszahlen seien in den vergangenen Jahren zwar zurückgegangen, allerdings nicht so drastisch wie in anderen Vogelsberg-Kommunen. Dies führte er auf die solide Infrastruktur von Birstein mit Kindergarten, Schule, Ärzten, Apotheken, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitbad zurück. In Bezug auf den Fremdenverkehr - hier sprach er den Südbahnradweg an - könne noch einiges bewegt werden. Probleme sah er ebenso bei der Ausweisung von Flächen für Windkraftanlagen und dem damit verbundenen „ungünstigen Klima" mit dem fürstlichen Schlüsselzuweisungen und Gewerbeeinnahmen immer weiter zurückgingen, so Kauck. „Trotz allem haben wir in Birstein eine gute Entwicklung hinter uns gebracht", meinte er. Die Bevölkerungszahlen seien in den vergangenen Jahren zwar zurückgegangen, allerdings nicht so drastisch wie in anderen Vogelsberg-Kommunen. Dies führte er auf die solide Infrastruktur von Birstein mit Kindergarten, Schule, Ärzten, Apotheken, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitbad zurück. In Bezug auf den Fremdenverkehr - hier sprach er den Südbahnradweg an - könne noch einiges bewegt werden. Probleme sah er ebenso bei der Ausweisung von Flächen für Windkraftanlagen und dem damit verbundenen „ungünstigen Klima" mit dem fürstlichen Haus. Die Zusammenarbeit innerhalb der Gemeindevertretung beschrieb er als positiv, ebenso den persönlichen Kontakt zu Mitstreitern von anderen Parteien. Aus der Versammlung kam die Nachfrage zu der vorgesehenen Biogas-Anlage, weiter waren die Windenergie Thema, die wünschenswerte Ansiedlung von Kleingewerbe und die Verschönerung des Ortsbildes in Birstein. Anschließend wurden Vorschläge für die Kandidatur bei der bevorstehenden Kommunalwahl gesammelt. Ein Großteil der Anwesenden, darunter der gesamte Vorstand sowie Garsten Kauck, Bewerber um den Landratsposten, stellten sich zur Verfügung. In einer Versammlung Ende November wird die endgültige Kandidatenliste mit Reihenfolge festgelegt.
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