Entstehung der FBG

Freie Listen – ohne parteipolitische Bindung – haben in unserer Region eine lange Tradition. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges gab es nur wenige Gemeinden, in denen Mitglieder einer Partei in den Gemeindevertretungen mitwirken. So waren z.B. in der Gemeindevertretung der ehemaligen Gemeinde Birstein über lange Zeit neben der Bürgerliste (BL) nur noch die SPD vertreten. Bis in die sechziger Jahre hatte die „Bürgerliste“ wesentlich mehr Vertreter als die SPD in der Gemeindevertretung. Bürgermeister waren parteiunabhängige Kandidaten wie Richard Schien und Erhard Erb. Unterschiedliche Auffassungen über gemeindliche Entscheidungen führen zur Gründung einer zweiten parteiunabhängigen Liste, der Freien Wählergemeinschaft (FWG).

Mit dem beginnenden Zusammenschluss zur sogenannten Großgemeinde Birstein wurde in unserer Region erstmals ein CDU-Ortsverein gegründet. Teile der FWG und der BL suchten eine neue politische Heimat in der CDU.

Zwischenzeitlich waren auch die alten Differenzen zwischen BL und FWG beseitigt, so dass sich beide Gruppierungen Anfang der siebziger Jahre zur „Freien Bürgergemeinschaft“ – abgekürzt FBG zusammenschlossen. Vorsitzender der neuen Vereinigung wurde Günter Blumöhr.

Dank der sachbezogenen Arbeit und des vorbildlichen Einsatzes vieler Mitglieder bestätigte die FBG schon lange vorhandenes Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Dies zeigte sich in sehr guten Wahlergebnissen (siehe „Kommunalwahlergebnisse“). Mit der Übernahme von Funktionsstellen wurde das besondere Verantwortungsbewusstsein der Mandatsträger deutlich:

als
  • Erster Beigeordneter
  • Vorsitzender der Gemeindevertretung
  • Ausschussvorsitzender
  • Ortsvorsteher
  • Mitarbeit in Kommissionen
waren FBG-Mitglieder aktiv.

Dabei stand und steht bis heute immer der Bürger im Mittelpunkt der Arbeit.
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